Ausflüge der Jugendwarte

Jugendwartausflug 2018

Zu einen ganz besonderen Ziel führte der Jugendwartausflug am 04.05.2018 - nämlich nach München in den bayerischen Landtag. Dorthin hatte der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel die Jugendwarte und Betreuer der Jugendfeuerwehren geladen, was auch von diesen sehr gut angenommen wurde. Aus allen Ecken und Enden des Landkreises, von Untermerzbach bis Kleinmünster und von Untersteinbach bis Ermershausen, waren die Teilnehmer vertreten.

Nachdem anfangs in Sand erst der Bus gesucht werden musste, ging die Fahrt dann doch reibungslos über die Bühne und überpünktlich wurde der Landtag erreicht. Nach Überwindung der Sicherheitskontrolle galt es noch im Pressesaal einige Minuten auf eine Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen des BRK Haßberge zu warten, die gleichzeitig an der Besichtigung teilnehmen durften. Nach einem Film über die Geschichte und die Abläufe des Landtages begann die Führung durch alle wichtigen Räume im Maximilianeum, wie den Steinernen Saal, den Senatssaal, dem Präsidentengang sowie den Akademiesaal. Vor allem über einige der vielzähligen Ölgemälde wurden dabei interessante Informationen vermittelt.

Zum Abschluss der Führung ging es in den Plenarsaal in dem die Abgeordneten Steffen Vogel und Kathi Petersen Frage und Antwort zu allen Themen, die die Teilnehmer bewegten, standen. In teilweise recht leidenschaftlichen Ausführungen der Abgeordneten konnte die Atmosphäre geschnuppert werden, die auch bei einigen Landtagsdebatten entsteht. Fast etwas zu kurz kam die interessante Diskussion, aber natürlich konnte man das Mittagessen in der Landtagskantine nicht kalt werden lassen und deshalb manche Themen nicht bis ins letzte Detail behandeln.

Nach der kleinen Stärkung stand ein kurzer (oder je nach Führer auch längerer) Fußmarsch zur Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr München an. Im dortigen Museum konnte detailreich die Entstehungsgeschichte der Münchner Berufsfeuerwehr sowie einige Highlights auch der jüngeren Geschichte nachvollzogen werden. Die Begeisterung an seinem Beruf brachte der Führer "Winni" dabei seinen Gästen so leidenschaftlich näher, dass der Aufenthalt der ersten Gruppe im Museum deutlich länger als geplant dauerte. Anschließend konnte natürlich auch noch ein Blick auf den Fuhrpark geworfen werden. Rote Autos mit blauen Lichtern auf dem Dach sind den Teilnehmern selbstverständlich nicht unbekannt. Mit dem SLF, das große Mengen an Sonderlöschmitteln wie Pulver und CO² mit sich führt, zog dennoch eines der Fahrzeuge größere Aufmerksamkeit auf sich. Solche Spezialfahrzeuge werden auch in München selten alarmiert. Bezeichnend war jedoch das just in dem Moment, in dem alle Geräteräume zur Besichtigung geöffnet waren, das Fahrzeug zu einem Einsatz gerufen wurde und es schon fast knapp war alle Türen wieder rechtzeitig zur Abfahrt zu schließen.

Der restliche Nachmittag stand den Teilnehmern zur freien Verfügung. Ein Teil machte sich auf zu einem Spaziergang durch die Münchner Innenstadt, der weitaus größere Teil zog es aber vor noch einen Abstecher ins Hofbräuhaus zu machen wo auch der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel nochmal dazu, und mit der ein oder anderen Maß auch an, stieß.   

Text fa, Bilder ku

Jugendwartausflug 2017

Auch 2017 besann man sich beim Jugendwartausflug auf die Schönheiten der Heimat und wählte Ausflugsziele im Landkreis bzw. in direkter Nachbarschaft. So war das erste Ziel der 25 Teilnehmer diesmal der Baumwipfelpfad bei Ebrach. In bis zu 26 Meter Höhe windet sich der Pfad durch den Steigerwald auf 1150 Meter Lange. Highlight ist natürlich der 42 Meter hohe Turm der einen weiten Ausblick über unsere Heimat bietet. Nach kurzer Rast im Restaurant "Am Baumwipfelpfad" ging es weiter nach Theinheim in die kleinste Brauerei Frankens. Hier erwartete die Teilnehmer erst ein kühler Begrüßungstrunk bevor die Besichtigung der Braustätte folgte. Den Abschluss bildete das gemeinsame Abendessen in der Brauerei welches je nach Laune der Teilnehmer auch in längerem, gemütlichen Beisammensein endete.

Text fa, Bilder ku

Jugendwartausflug 2016

Der Jugendwartausflug 2016 führte in den Norden des Landkreises.

Start war am Gerätehaus der FF Ermershausen mit einem Weißwurstfrühstück.

Anschließend ging es zum Grenzdenkmal zwischen Ermershausen und Schweickershausen in Thüringen. Hier war Deutschland bis zum Jahr 1989 geteilt, Überreste wie einige Meter vom Metallgitterzaun sowie dem KFZ-Sperrgraben können an dieser Stelle noch besichtigt werden. Über die Grenzsicherungsanlagen und den Aufbau der DDR-Grenze berichtete Andreas Erhard vom Deutschen Kuratorium zur Förderung von Wissenschaft, Bildung und Kultur e.V.

Dieser führte auch durch die nächste Anlaufstelle, einem ehemaligen DDR-Grenzturm mit Führungsbunker bei Gompertshausen. Dieser wurde zu einem Museum ausgebaut und gibt nun einen Einblick in den Aufbau der DDR-Grenzsicherungsanlagen.

Nach einer kurzen Pause im Gerätehaus Ermershausen ging es weiter auf den Zeilberg. Auf dem Rundgang war das erste Ziel das Gipfelkreuz von dem aus der größte Teil des Landkreises sichtbar ist. Einen kurzen Fußmarsch später wurde die Verladung vom Basaltwerk auf dem Zeilberg erreicht. Hier berichtete André Grüner über die Aktivitäten der Basalt AG und dem Basaltabbau auf dem Zeilberg. Besonders interessant waren dann natürlich die Dimensionen der Maschinen und des "Brechers" direkt im Abbaugebiet. An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an André Grüner für die Führung durch das Werk!

Den Abschluss bildete eine Einkehr in der Brauereigaststätte Hartleb in Maroldsweisach. Für die meisten Teilnehmer ging diese Einkehr einige Stunden später als geplant zu Ende was ein eindeutiges Zeichen für die gute Stimmung und den Zusammenhalt unter den Teilnehmern ist!

 

Text fa, Bilder ku

Jugenwartausflug 2015

Der Jugenwartausflug ging in diesem Jahr nach Sondershausen. Im dortigen Erlebnisbergwerk "Glückauf"ging es, nach Anlegen von Schutzkittel und Helm, mit den Förderkorb innerhalb von nicht mal drei Minuten ca. 670 m "unter Tage". Auf dort bereitstehenden offenen LKW startete die Grubenfahrt quer durch das Bergwerk.

Neben einer Kanufahrt auf einem unterirdischen Salzlaugensee bildete die Tunnelrutsche einen der Höhepunkte. Die direkt in das Salz gebohrte Rutsche hat ein Gefälle von 40%. Die 52m lange Strecke mit 28m Höhenunterschied wird, geschützt durch ein sogenanntes "Arschleder", innerhalb von nur 4s bewältigt. Daher war es nicht verwunderlich das dieser Ritt nur von einigen verwegenen Teilnehmern absolviert wurde.

Neben der Vorführung der aktuellen Abbaumethoden gab es auch einen Überblick über die früheren Techniken und die Geschichte des Bergwerkes. Auch die Besichtigung von Kegelbahn, Konzertsaal und Festsaal waren Bestandteil der 2,5-stündigen Grubenbesichtigung.

Nach der Bergwerkstour ging es zum Mittagessen nach Possen wo im dortigen Freizeit- und Erholungspark auch der restliche Nachmittag verbracht wurde.

 

 

 


Jugendwartausflug 2014 an den Münchner Flughafen

Blick auf einen Aribus A380 am Gate.
Zur Fürhung durch LSG SkyChefs waren Haarnetze und weiße Kittel Pflicht

Einmal im Jahr unternimmt der Kreisjugendwart Johannes Krines einen Ausflug mit den Jugendwarten aus den 50 Jugendfeuerwehren im Landkreis Haßberge, um die Kommunikation und die Kameradschaft der Jugendwarte und
ihrer Stellvertreter untereinander zu fördern.

In diesem Jahr führte der eintägige Ausflug zum Münchner Flughafen. Dabei lernten die Teilnehmer zunächst im Rahmen einer Sonderführung die Produktionsabläufe im Catering Service für die einzelnen Fluggesellschaften kennen.

Der Caterer LSG Sky Chefs ist die hundertprozentige Catering-Tochter der Deutschen Lufthansa AG. Sie ist laut Wikipedia mit einem Marktanteil von weltweit knapp 30 Prozent der größte Anbieter von Flugzeugessen und damit Weltmarktführer in diesem Bereich. Das Kürzel LSG ist eine Abkürzung für Lufthansa Service GmbH, später für Lufthansa Service Gesellschaft.
Im Anschluss nach eine Führung durch die Niederlassung der LSG Sky Chefs München, gab es ein Weißwurstessen zur Stärkung.

Nach der Mittagspause wurde die Zeit bis zur Führung über das Flughafengelände genutzt, um sich vom Besucherhügel aus einen Eindruck über die Größe der startenden und landenden Flugzeuge zu machen.

Am Nachmittag fand dann eine Führung über das Gelände auf dem Programm. Dabei sahen die Teilnehmer unter anderem eine A380 aus der Nähe. Hier beeindruckten besonders die Ausmaße dieses Megaliners. So beträgt die Flügelspannweite knapp 80m, eine Höhe von etwas über 24m und einer fast 51m langen Flugzeugkabine.

Ein Abstecher zur Flughafenfeuerwehr durfte nicht fehlen. Die diensthabenden Bediensteten der Flughafenfeuerwehr führten
dabei die Schnelligkeit eines Flugfeldlöschfahrzeugs vom Typ Panther vor, der in der Lage ist, innerhalb von 90 Sekunden von 0 auf 90 km/h zu beschleunigen und zur Brandbekämpfung 9.000 Liter Wasser innerhalb von 2 Minuten abgibt.

Auf der Heimfahrt wurde ein Zwischenstopp in Hirschheid eingelegt, der zum Abendessen und zum regen Informationsaustausch genutzt wurde.