Wir über uns

Der Ausschuß der Kreisjugendfeuerwehr Haßberge stellt sich vor

v.l.n.r.: Bezirksjugendwart Thomas Grimmer, Schriftführerin Anna Schmidt, Kassier Martin Müller, stv. Kreisjugendsprecher Marco Speckner, Kassenprüfer Sebastian Noll, Fachbereichsleiter Ausbildung Horst Burger, Kreisjugendsprecherin Selina Kaden, stv. Kreisjugendwart Ralf Schlinke, Kreisjugendwart Johannes Krines, Beisitzer Manfred Bühler, Beisitzerin Susanne Eckl, Kassenprüfer Michael Thomann, Fachbereichsleiter EDV/MP-Feuer Johannes Schobig, Kreisbrandrat Ralf Dressel, Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit/Homepage Andreas Franz, Fachbereichsleiter Kreisjugendring Uwe Kern

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2017

Volles Haus in Hofstetten
Mehr als 100 Jugendsprecher, Jugendwarte und Betreuer kamen zur Versammlung
Landrat Wilhelm Schneider freut sich über die zahlreich erschienen Jugendlichen
KBR Ralf Dressel nimmt Stellung zu Öffentlichkeitsarbeit und Kinderfeuerwehren
Kreisjugendwart Johannes Krines bei seinem Bericht
Vom Königsberger Bürgermeister Claus Bittenbrünn kam auch ein Grußwort

Die turnusgemäßen Neuwahlen des Kreisausschusses standen bei der Jahreshauptversammlung am 28.01.2017 in der Alten Schule in Hofstetten wieder an. Kreisjugendwart Johannes Krines (Sand a. Main) und sein Stellvertreter Ralf Schlinke (Königsberg)  sind auf 6 Jahre gewählt, somit steht hier die nächste Wahl erst 2021 an. Aber alle anderen Posten mussten neu besetzt bzw. bestätigt werden.

Landrat Wilhelm Schneider legte als Wahlleiter eine Rekordzeit vor, innerhalb kürzester Zeit war der Punkt Wahlen abgeschlossen. Da die bisherigen Kreisjugendsprecher Alicia Pfuhlmann und Elias Schlinke altersbedingt aus der Jugendfeuerwehr ausscheiden mussten Nachfolger gefunden werden, die Vorschläge für Selina Kaden (Eltmann) als Kreisjugendsprecherin und Marco Speckner (Sand a. Main) als Stellvertreter wurden von den Jugendsprechern der einzelnen Wehren einstimmig per Akklamation angenommen.

Auch die weiteren Ausschussposten konnten per Akklamation bestätigt werden, somit wurden Anna Schmidt (Schönbrunn) als Schriftführerin und Martin Müller (Prappach) als Kassier genauso bestätigt wie die beiden Beisitzer Susanne Eckl (Ditterswind) und Manfred Bühler (Jesserndorf). Neue Kassenprüfer sind nun Michael Thomann (Trossenfurt) und Sebastian Noll (Zeil).

Die Fachbereichsleiter Ausbildung/Übungen Horst Burger (Kleinmünster), EDV/MP-Feuer Johannes Schobig und Öffentlichkeitsarbeit/Homepage Andreas Franz (beide Ermershausen) wurden in ihren Funktionen bestätigt. Uwe Kern (Junkersdorf a.d.W.) wurde schon vor einigen Monaten in die Vorstandschaft des Kreisjugendrings gewählt. Nun wird er auch offiziell die Jugendfeuerwehren als Fachbereichsleiter Kreisjugendring dort vertreten und tritt somit die Nachfolge von Jürgen Werner an.

Zu Beginn der Versammlung gab es einige Grußworte die mit der Ansprache von Landrat Wilhelm Schneider eingeleitet wurden. Schneider lobte das Engagement der Jugendlichen die sich in ihrer Freizeit die Uniform anziehen anstatt das Wochenende gemütlich zu begehen. Ohne die Jugendarbeit wäre es in vielen Orten nicht mehr möglich genügend Nachwuchs für die Feuerwehren zu generieren. Ein besonderer Dank galt Kreisjugendwart Johannes Krines und seinem Stellvertreter Ralf Schlinke für das umfangreiche Programm welches jedes Jahr organisiert wird. An die Jugendlichen gerichtet, appellierte er noch möglichst viele andere Jugendliche zu motivieren in der Feuerwehr mitzumachen, herauszustellen was passiert wenn sich alle vor dem Dienst drücken und auch klar zu machen wie viel Spaß die Arbeit in der Feuerwehr macht.

Der Bürgermeister der Stadt Königsberg, Claus Bittenbrünn, zeigte sich erfreut dass so viele Jugendliche den Weg in das hochgelegenen, noch schneebedeckte, Hofstetten gefunden haben. Er betonte die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehren da es in den ländlichen Regionen keine andere Möglichkeit gibt den Schutz der Bevölkerung sicher zu stellen.

Auch Kreisbrandrat Ralf Dressel dankte Johannes Krines mit seiner Mannschaft für das umfangreiche Angebot jedes Jahr und betonte vor allem nochmal den hervorragend organisierten Bezirksjugendtag der von der Jugendfeuerwehr Lkr. Haßberge 2016 in Haßfurt ausgerichtet wurde. Die Nachwuchsgenerierung gestaltet sich immer schwieriger, er wies deshalb auf bayernweite Werbeversuche, z.B. mit Radiospots, durch den Landesfeuerwehrverband Bayern hin. Als Beispiel guter Öffentlichkeitsarbeit erwähnte er den Zeitungsbericht zur Wiederbelebung der Jugendfeuerwehr Burgpreppach. Weiterhin informierte Dressel über den aktuellen Stand der Kinderfeuerwehren. Bei der anstehenden Neuregelung des Feuerwehrgesetztes sollen diese gesetzlich mit verankert werden, es gibt aber noch keine Vorschläge zur Umsetzung. Vor allem versicherungsrechtliche Fragen und Anforderungen an die Gerätehäuser sind noch nicht geklärt und werden auch unterschiedlich aufgefasst. Da hierzu noch keine Regelungen gefasst sind bleibt keine andere Möglichkeit die Kinderfeuerwehren über die Vereine zu organisieren und vor allem darüber auch entsprechenden Versicherungsschutz zu gewährleisten.

Auf den demografischen Wandel ging auch Bezirksjugendwart Thomas Grimmer ein und betonte die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit. Auch die Kinderfeuerwehren sind in diesem Zusammenhang Thema. Weiterhin wies er auf die Landes- und Bundeswettbewerbe hin und machte gleich Werbung für den nächsten Action-Day der Bezirksjugend, welcher 2018 in Bad Kissingen stattfindet.

In seinem Jahresbericht ging Johannes Krines, untermalt mit etlichen Bildern, auf die zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr ein. Das Highlight bildete das zwanzigste Zeltlager in Sulzbach mit 144 Teilnehmern aus 11 Jugendfeuerwehren. Auch der Ausflug ins Legoland war wieder gut besucht, wie auch die Blaulichtdisco und die Orientierungsfahrt. Beim Ausflug der Jugendwarte wurden kleinere Anpassungen am Konzept vorgenommen, so ging es diesmal nicht weit weg sondern man blieb im Landkreis und besuchte mit Grenzmuseum und Steinbruch Attraktionen im nordwestlichen Landkreis. Hervorzuheben war noch die Teilnahme am Action-Day der Bezirksjugendfeuerwehr in Bischofsheim bei dem zum dritten Mal in Folge der Titel in den Landkreis Haßberge ging. Diesmal war die Jugendfeuerwehr aus Rentweinsdorf erfolgreich. Den Abschluss bildeten wie jedes Jahr die Veranstaltungen zum Wissenstest, an den vier Terminen nahmen insgesamt 233 Jugendliche teil. Die größten Bewegungen im Kassenbericht verursachte natürlich das Zeltlager, die Richtigkeit des umfangreichen Zahlenwerkes konnte durch die Kassenprüfer Uwe Hein und Uwe Kern bestätigt werden.

Die Jahresstatistik wurde von Johannes Schobig vorgetragen, er berichtete von insgesamt 521 Jugendlichen (360 männlich, 161 weiblich) in den 51 gemeldeten Jugendfeuerwehren im Landkreis. 85 Neuaufnahmen standen 75 Übertritte in die aktive Wehr sowie 53 Ausscheidungen gegenüber. Der gemeldete Aufwand für Jugendwarte und Betreuer betrug landkreisweit insgesamt 9289 Stunden.

Zum Abschluss der Versammlung stellte Johannes Krines noch den aktuellen Terminplan für das kommende Jahr vor, welcher hier geladen werden kann.


Jahreshauptversammlung 2015

 

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Haßberge, welche am Samstag, den 31.01.2015 im Pfarrsaal in Pfarrweisach stattfand, standen eindeutig die Wahlen der Führungsriege.

Da ein Großteil der Mannschaft aber wieder kandidierte und für ausscheidende Mitglieder schon potentielle Nachfolger in den Startlöchern standen gingen diese annähernd in Rekordzeit über die Bühne. So wurden der Kreisjugendwart Johannes Krines, ebenso wie sein Stellvertreter Ralf Schlinke und (in Abwesenheit) auch der Kassier Martin Müller in ihren Ämtern bestätigt. Auch die Beisitzer Susanne Eckl und Wolfgang Bühler führen ihre Ämter fort. Eine kleine Änderung gab es beim Posten des Schriftführers – aber nur beim Vornamen. Denn Anna Schmidt beerbte ihre Schwester Ramona die bis dato dieses Amt ausführte.

Bei den Kreisjugendsprechern gab es auch eine kleine Änderung. Der bisherige stv. Kreisjugendsprecher Fabian Rippstein durfte aus Altersgründen nicht mehr antreten, ihm folgte Elias Schlinke nach. Die erste Kreisjugendsprecherin Alicia Pfuhlmann bleibt für eine weitere Amtsperiode auf ihrem Posten.

Marginale Veränderungen gab es auch bei den Fachbereichsleitern. Horst Burger zeichnet sich weiterhin verantwortlich für den Bereich Ausbildung und Prüfungen und Jürgen Werner ist weiterhin für den Kreisjugendring zuständig. Andreas Franz wurde in seinem Amt als Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit / Homepage nun offiziell eingeführt, dies wurde bereits mehrere Monate seit dem Rücktritt seines Vorgängers Stefan Lang interimsmäßig von ihm betreut. Neu hinzugekommen ist Johannes Schobig für den Bereich EDV / MP-Feuer.

Die Grußworte zu Beginn der Versammlung eröffnete Landrat Wilhelm Schneider. Dieser zollte, ebenso wie der Pfarrweisacher Bürgermeister Ralf Nowak, den Jugendlichen und der Führung Respekt und sparte nicht mit Lob. Erfreut über die Vielzahl der Aktivitäten sowie den guten Stand an Jugendfeuerwehren und Jugendlichen im Landkreis zeigte sich auch Kreisbrandrat Ralf Dressel.

Den mit Abstand zeitintensivsten Teil nahm der Jahresbericht vom Kreisjugendfeuerwehrwart Johannes Krines ein. Im Rückblick erwähnte er nochmals alle Aktivitäten des vergangenen Jahres und hob besonders die erfolgreiche Titelverteidigung beim Action-Day hervor. Diese Veranstaltung der Bezirksjugendfeuerwehr wurde erstmals im Haßbergkreis, genau genommen in Sand am Main, durchgeführt. Nach dem Erfolg mit Belegung der ersten drei Plätze beim letzten Action-Day 2012 konnte der Titel verteidigt werden und wieder gingen alle Podiumsplätze an Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis. Weitere Höhepunkte waren die Orientierungsfahrt, die Ausflüge, Wissenstest, Blaulichtdisco und Fußballturnier und natürlich das jährliche Zeltlager in Sulzbach. 

Eine größere Anschaffung in 2014 war der neue Anhänger welcher mit großzügiger Unterstützung der Sparkasse angeschafft wurde. Dort verladen sind z.B. eine Musikanlage, die beiden Promotionzelte und verschiedene Banner und Aufsteller. Er steht allen Jugendfeuerwehren vom Landkreis kostenlos zum Verleih zur Verfügung.

Abschied nahm Johannes Krines im Rahmen der Versammlung von Rudi Lübke. Dieser schied aus Altersgründen von seinem Amt als Kreisbrandinspektor aus. Krines dankte ihm für die jahrelange Unterstützung mit einem Gutschein für einen Besuch in der Obermain-Therme für den Lübke jetzt als Ruheständler leichter Zeit finden sollte.

Ein weiteres Präsent in Form eines Bildbandes konnte an Horst Burger anlässlich dessen fünfzigsten Geburtstages übergeben werden. Dieser war Vorgänger von Krines im Amt des Kreisjugendfeuerwehrwartes und ist immer noch sehr engagiert was sich unter anderem auch in der Leitung des Fachbereichs Ausbildung und Prüfungen widerspiegelt.

Der Kassenbericht, welcher von Johannes Krines für den abwesenden Kassenwart Martin Müller vorgetragen wurde, zeigte eine solide und gewissenhafte Führung aller Konten. Dies wurde auch von den Kassenprüfern Uwe Hein und Uwe Kern bestätigt.

Die Statistik des vergangen Jahres zeigt einen starken Rückgang in der Anzahl der Jugendfeuerwehren und damit auch der Jugendlichen. Aktuell sind 559 Jugendliche in 41 Jugendfeuerwehren gemeldet. Einer der Gründe für den Rückgang wird in der Zusammenlegung von aktiven Feuerwehren vermutet was sich dann natürlich auch auf die Jugendwehren auswirkt. Ein weiterer Grund dürfte die Umstellung des Berichtswesens sein. Denn erstmalig musste der Jahresbericht für 2014 in elektronischer Form über die Software MP-Feuer abgegeben werden. Wenn die Anfangsschwierigkeiten dieser Softwareeinführung überwunden sind ist auch wieder mit einer Bereinigung der Statistikverfälschung zu rechnen.

In der Vorschau fürs kommende Jahr wurde wieder ein gut gefüllter Terminplan vorgestellt. Als nächste Aktion findet am 21. März ein Jugendforum statt, dies soll nach der letztjährigen Premiere vor allem auf Wunsch der Teilnehmer in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Somit haben die Jugendlichen direkten Einfluss auf die Aktivitäten der Kreisjugendfeuerwehr.

In den Berichten der Fachbereichsleiter waren unter anderem die Jugendleistungsspange und die Jugendleiterkarte (Juleica) ein Thema. Andreas Franz ging etwas näher auf die Homepage ein, welche im Zuge der Runderneuerung der Seite des Kreisfeuerwehrverbandes aus dieser herausgelöst und ein modernes und aktuelles Design erhalten wird. Um auf der Seite immer wieder aktuelle und informative Inhalte anbieten zu können bat er um Unterstützung bei Berichten und Fotos von den Kreisaktivitäten, vor allem aber auch um Informationen aus den einzelnen Jugendfeuerwehren. Weiterhin dankte er seinem Vorgänger Stefan Lang für dessen jahrelangen guten Leistungen in diesem Amt.

Zum Ende der Versammlung gab es noch eine kurze Diskussion über die Aufnahme von Asylbewerbern in den Jugendfeuerwehren. Integration auf dieser Ebene ist natürlich wünschenswert und sollte wenn möglich gemacht werden. Offene Fragen zum Thema Versicherungsschutz und rechtlichen Dingen konnten aber nicht mehr geklärt werden und werden deshalb an Kreisverwaltung weiter gegeben.

Text fa / Bilder ku

 


Jahreshauptversammlung 2013 der Jugendfeuerwehren im Landkreis Haßberge

Engagement, Verantwortung, Teamgeist und ganz viel Spaß

Bericht und Bilder von Gerold Snater, Königsberg

574 Nachwuchsfeuerwehrleute gibt es zur Zeit bei den Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Haßberge. Ein Großteil ihrer Jugendsprecher war am Samstagnachmittag in die Rudolf-Mett-Halle in Königsberg gekommen, um an der Jahreshauptversammlung mit der Neuwahl des Kreisjugendfeuerwehr-ausschusses teilzunehmen, zu der Kreisfeuerwehrjugendwart Johannes Krines aus Sand eingeladen hatte. Nach einer kurzen Begrüßung der besonderen Gäste dankte zunächst Landrat Rudolf Handwerker den jungen Feuerwehr-leuten in den 49 Jugendfeuerwehren im Landkreis mit den Worten: „Engagement, Verantwortung, Teamgeist und ganz viel Spaß - mit diesen Worten kann man euere Arbeit, eueren Einsatz in der Jugendfeuerwehr des Landkreises Haßberge umschreiben. Ich finde es toll, dass Ihr euch dafür entschieden habt, einen großen Teil euerer Freizeit aktiv in den Jugendfeuerwehren unseres Landkreises zu verbringen. Für mich ist das, was Ihr macht, keine Selbstverständlichkeit. Dass Ihr große Teile euerer Freizeit opfert, um sich gemeinsam darauf vorzubereiten, unsere Bevölkerung im Ernstfall vor Feuer und anderen Gefahren zu schützen, verdient Respekt“. Er sprach aber auch die demografische Entwicklung der Bevölkerung an, die auch vor den Jugendfeuerwehren nicht Halt macht. So ist die Mitgliederzahl in diesen von 773 Jugendlichen im Jahr 2007 auf nun 574 im Jahr 2012 gesunken. Dazu hätten viele Veränderungen in der Gesellschaft geführt, so werde inzwischen für viele Mädchen und Jungen die Schule immer mehr zum Fulltime-Job. Aber ohne Nachwuchs könne auch eine Feuerwehr nicht weiter existieren. In diesem Zusammenhang fand es Landrat Handwerker gut, dass dieser Entwicklung durch verschiedene Aktivitäten und Werbekampagnen entgegen gesteuert werde. Ergänzend fügte er aber hinzu, dass der Landkreis die Arbeit der Jugendfeuerwehren nur unzureichend über den Kreisjugendring unterstützen könne. Nach dem Feuerwehrgesetz liege die Zuständigkeit hierfür bei den jeweiligen Gemeinden. Diese forderte er dahin gehend auf, den Jugendwarten und Jugendbetreuern als kleine Anerkennung eine Aufwandsentschädigung zu zahlen, was bisher nur in der Gemeinde Knetzgau geschehen würde. Mit dem anerkennenden und respektgebührenden Hinweis, dass die Jugendfeuerwehren im vergangenen Jahr insgesamt 2415 Stunden in die feuerwehrtechnische Ausbildung und 1497 Stunden in allgemeine Jugendarbeit investiert haben und dem Aufruf: „Macht weiter so und geht mit positivem Beispiel voran!“, beendete Landrat Handwerker seine Grußwort. Diesem schlossen sich Bürgermeister Erich Stubenrauch mit der Aufforderung „Bleibt bei der Stange!“ und Kreisbrandrat Ralf Dressel mit „Die Jugend ist unser Baustein für die Zukunft!“ in ihren Grußworten an.

Bevor zur Wahl des neuen Kreisjugendfeuerwehrausschusses unter Wahlleitung von KBI  Peter Pfaff (Zeil), Bürgermeister Erich Stubenrauch und KBI Rudi Lübke (Pfarrweisach)  geschritten werden konnte, berichtete Kreisfeuerwehrjugendwart  Johannes Krines über die Aktionen und Geschehnisse des zurückliegenden Jahres. Besonders erfreut zeigte er sich dabei darüber, dass beim „Action Day 2012“ in Aschaffenburg mit rund 250 Teilnehmern in 41 Mannschaften aus ganz Unterfranken die Jugendwehren aus Eltmann, Prappach und Sand am Main die ersten drei Plätze belegen konnten. Außerdem hob er zudem das alljährliche Zeltlager in Sulzbach heraus, das jedes Jahr ein besonderes Ereignis darstellt. Auch in diesem Jahr wird dieses wieder vom 31. Juli bis 4. August abgehalten werden, wozu die Vorbereitungen schon jetzt anlaufen. Ein weiteres besonderes Ereignis ist u. a. die Abnahme der Jugendleistungsspange in Königsberg am 5. Mai.
Nach dem Kassenbericht, dem Bericht der Kassenprüfer, der Entlastung der Vorstandschaft ohne Gegenstimme und der Vorlage des Haushaltsplanes für das Jahr 2013 durch Johannes Krines wurden in geheimer Wahl zunächst der Kreisjugendsprecher und sein Stellvertreter gewählt. Da sich drei Kandidaten zur Wahl stellten und beim ersten Wahlgang ein Patt zwischen Alice Pfuhlmann von der Jugendfeuerwehr Eltmann und Fabian Rippstein aus Sand zu verzeichnen war, musste im zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen diesen beiden um den Posten des ersten und zweiten Jugendsprechers entscheiden. Dabei setzte sich Alicia Pfuhlmann knapp mit 11:10 Stimmen gegen Fabian Rippstein durch und wird die Jugendfeuerwehren des Landkreises in den nächsten zwei als 1. Jugendsprecherin vertreten. Ohne Gegenkandidat und deshalb per Akklamation wurden anschließend Ramona Schmidt aus Schönbrunn zur Schriftführerin und Martin Müller aus Prappach zum Kassier gewählt. Neue Beisitzer sind Manfred Bühler aus Jesserndorf und Susanne Eckl aus Ditterswind. Die Kasse werden Uwe Hein aus Altenstein und Uwe Kern aus Junkersdorf a.d.W. überprüfen.
Zum Ende der sehr harmonisch verlaufenen Versammlung, die von der FF Königsberg hervorragend vorbereitet und durchgeführt wurde, verabschiedete Kreisfeuerwehrjugendwart Johannes Krines den ausscheidenden Jugendsprecher Tobias Weinhold aus Sand und das Ausschussmitglied und Delegierte im Kreisjugendring Sonja Schad aus Schönbrunn mit kleinen Erinnerungsgeschenken. Außerdem gab Krines die einzelnen Fachbereichsleiter bekannt. So wird sich er weiterhin um die Organisation des Zeltlagers und dgl. kümmern. Ausbildung und Prüfungen liegen in den Händen von Horst Burger, Verbindungsmann zum Kreisjugendring Jürgen Werner und Betreuer der Homepage Stefan Lang, der mit Material „gefüttert“ werden sollte. Des weiteren informierte Krines über die angedachten Werbemaßnahmen für den Eintritt in Jugendfeuerwehren. So sollen demnächst in allen entsprechenden Schulen Pappaufsteller mit Flyern aufgestellt werden. Mit der Bitte an alle, sich in diesem Jahr wieder an der Aktion „Bist Du dabei?“ der bundesweite 72-Stunden-Sozialaktion am 13. – 16. Juli 2013 des BDKJ zu beteiligen, schloss Johannes Krines die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehren im Landkreis Haßberge.