Zeltlager

 

Zeltlagerzeitungen

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Zeltlager 2022

Mit einem der größtenHighlights in diesem Jahr, dem Auftritt der Dorfrocker auf der Zeltwiese an der alten Schule in Sulzbach, startete das Jubiläumszeltlager der Jugendfeuerwehr Lkr. Haßberge am 01.08.2022. Bereits das 25 Zeltlager wurde in diesem Jahr abgehalten, weshalb sich das Organisationsteam entschied, einen Tag früher als gewöhnlich den Zeltplatz zu beziehen. Über 160 Jugendliche aus insgesamt 15 Jugendfeuerwehren vertraten alle Teile des Landkreises und stellten, zusammen mit knapp 80 Personen in den Reihen der Betreuerund vom Küchen-,Leitungs-und Sicherheitspersonal, einen neuen Teilnehmerrekord auf.

Dies betonte auch Kreisjugendfeuerwehrwart KBM Johannes Krines bei der Eröffnungsveranstaltung am Montagabend. Trotz der nun leicht beengten Verhältnisse, so betonte er bei seiner Begrüßungsrede, finden sich sicherlich Möglichkeiten noch weitere Jugendliche auf dem Zeltplatz unterzubringen und hofft, dass die Teilnehmerzahl auch zukünftig noch weiter steigt. Vor seiner Ansprache wurden von jugendlichen Teilnehmern, unter Begleitung von Bayern-und Deutschlandhymne, die Fahnen gehisst und das Lagerfeuer entzündet. Dieses darf traditionell über die Zeltlagerdauer nie erlöschen, musste aufgrund der Trockenheit und Brandgefahr in diesem Jahr aber einige Nummern kleiner ausfallen.

Neben Johannes Krines begrüßten auch Kreisbrandrat Ralf Dressel und der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel die große Schar der Jugendfeuerwehrler. Auch zahlreiche Bürgermeister ließen es sich nicht nehmen die Eröffnungsveranstaltung zu besuchen. Der Hofheimer Bürgermeister Wolfgang Borst hielt seine letzte Begrüßungsansprache in dieser Funktion, da er bei der Neuwahl im November nicht wieder antritt. Johannes Krines dankte ihm für seine langjährige Unterstützung, die er auch heuer wieder unter Beweis stellte, und Verabschiedete ihn mit der Hoffnung auf eine genauso gute Zusammenarbeit mit seinem Nachfolger. Auch für den Sander Bürgermeister Bernhard Ruß war es der letzte Besuch in dieser Funktion in Sulzbach, ihm galt ebenfalls Dank für die langjährige Unterstützung der Arbeit der Jugendfeuerwehr Sand und auch der Kreisjugendfeuerwehr.

Neben zahlreichen Gästen aus der Politik waren auch die besonderen Führungsdienstgrade bei der Eröffnungsveranstaltung stark vertreten. Besondere Ehre erhielt der kürzlich ausgeschiedene Ehren-KBI Georg Pfrang. Als Abschiedsgeschenk und als Dank für seine Verdienste um die Jugendarbeit wurde ihm von Johannes Krines ein eigens entworfenes T-Shirt überreicht. Mit einer Nachtwanderung endete der erste ereignisreiche Tag, wobei während der Wanderung noch zahlreiche Amts-und Funktionsträger auf dem Zeltplatz verweilten und sich intensiv untereinander und mit den Organisatoren austauschten.

Der von einem umfangreichen Programm geprägte Dienstag startete gleich früh mit den Spielen der Jugendsprecher. Die Jugendsprecher der einzelnen teilnehmenden Feuerwehren hatten Spiele vorbereitet, die von bunt gemischten Gruppen zu absolvieren waren. Feuerwehrtechnische Hintergründe hatte ein Spiel, in dem mit verbundenen Augen Anweisungen über Funk ausgeführt wurden. Neben Leitergolf und Umspritzen von Tennisbällen wurden Becher mittels Luftballons gestapelt und mit C-Schläuchen Flaschen umgekegelt. Feucht wurde es, als mit einem Schwamm Wasser über die Köpfe hinweg transportiert wurde.

Der Nachmittag stand im Zeichen von verschiedenen Workshops, die frei von den Jugendlichen gebucht werden konnten. So wurde eine neue Sitzgelegenheit an der Schule geschaffen und ein neuer Wegweiser daneben zeigt die Richtung und Entfernung der teilnehmenden Jugendfeuerwehren an. Zahlreiche Vogelhäuschen wurden gebaut, der Hofheimer Spielmannszug ermöglichte erste Versuche an verschiedenen Instrumenten und unter der Regie von Küchenchef Korbinian Köberle wurden Teile des Abendessens zubereitet. Sogar Einblicke in die Yoga-Lehre konnten gesammelt werden. Eher praxisorientiert stellte sich der Foto-Workshop dar, in dem die Erstellung guter Bilder vermittelt wurde. Das Sortieren und Aufhängen der Bilder wiederum war Bestandteil im Workshop zur Erstellung von Bilderwänden der letzten Jahre, die die bereits bestehenden Bilderwände nun vervollständigen. Kreativität war wiederum beim Bauen von Tontopftieren gefragt. Somit hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, den für sich passenden Workshop auszusuchen.

Zum Ende des Tages startete noch ein Volleyballturnier aus Betreuermannschaften, wobei einige der Betreuer eindrucksvoll unter Beweis stellten, dass sie im Vergleich zur Volleyballlaufbahn mit der Feuerwehrlaufbahn die bessere Wahl getroffen haben.

Volleyball war auch das Schwerpunktthema am Mittwoch, an dem insgesamt 17 Mannschaften um den Titel kämpften. Traditionell lief dabei auch wieder die Lagerleitung auf. Anders als in vergangenen Jahren, in denen sie immer erst im Finale versagten, wurden sie dieses Jahr von den Jugendlichen der Zeiler Feuerwehr regelrecht vom Platz gefegt. Diese standen dann, auf sportlich höchstem Niveau und in einem spannenden und hart umkämpften Flutlicht-Finale, der Jugendfeuerwehr Ermershausen gegenüber, denen sie sich am Ende knapp geschlagen geben mussten. Somit konnte Ermershausen erneut den Titel erfolgreich verteidigen, Zeil belegte einen sehr guten zweiten Platz vor der Lagerleitung auf Platz 3 und der Jugendfeuerwehr Obertheres auf dem vierten Platz. Der Sport-Tag wurde in der Dunkelheit noch mit einem Open-Air-Kino auf Riesen-Leinwand beendet, bevor der größte Teil der Jugendlichen erschöpft in die Schlafsäcke kriechen konnte.

Entspannung brachte der heißeste Tag der Woche am Donnerstag, hier wurde kurzerhand umgeplant und die gesamte Mannschaft zog zusammen ins Hofheimer Allianz-Badein. Arbeiten musste an diesem Tag eigentlich nur die Freibad-Rutsche, als sie von zahlreichen Betreuern gleichzeitig einem Härtetest unterzogen wurde. Die genannte Betreuer-Truppe entschied sich dann auch fast geschlossen, während einer kleinen Wassersporteinheit ihre Hautfarbe in einen einheitlichen, grellen Rot-Ton zu verwandeln. Durch die zahlreichen wetterbedingten Anpassungen im Programm wurde am Abend noch der Geländelauf in einer reduzierten Version auf dem Zeltplatz durchgeführt. Ähnlich der Jugendsprecherspiele wurden dazu von den einzelnen Betreuern kleine Stationen errichtet in den verschiedene Aufgaben bewältigt werden mussten. Zum Tagesabschluss wurde die ebenfalls in einem Workshop gebaute Flash-Over-Box vorgeführt, mit der eindrucksvoll die Entstehung und Auswirkung einer Rauchgasdurchzündung dargestellt werden kann.

Unter dem Zeichnen der feuerwehrtechnischen Ausbildung stand der Freitag. Mit der Jugendflamme der deutschen Jugendfeuerwehr erhalten die Jugendlichen ihre ersten Abzeichen als Auszeichnung für erfolgreiche Ausbildungen. Die Jugendflamme kann in drei Stufen abgelegt werden, in jeder Stufe sind dem Ausbildungsstand entsprechende Aufgaben zu bewältigen. In der Stufe 1 stehen Armaturen zum Löschangriff im Vordergrund, hier müssen z.B. die Funktionsweisen von Strahlrohren und Verteilern erklärt, aber auch C-Schläuche fachgerecht ausgerollt werden. Weiterhin sind Knöten und Stiche vorzuführen, eine Krankentrage aufzubauen, ein Hydrantenschild zu erklären und ein Notruf abzusetzen. In den Stufen 2 und 3 sind weniger Aufgaben zu bewältigen, diese sind allerdings deutlich intensiver und aufwändiger. So muss ein Schaumangriff aufgebaut werden, ein Standrohr gesetzt und eine Verkehrsabsicherung erstellt sowie eine Schlauchleitung mittels Steckleiter über einen Graben verlegt werden. Intensive Gerätekunde und grundlegende Kenntnisse zur Ersten Hilfe sind ebenfalls Bestandteil der Prüfungen. Das alle Teilnehmer ihre Hausaufgaben gemacht und die Prüfungen mit Bravour abgelegt haben, konnte dann am Abend KBI Andreas Franz bei der Abschlusskundgebung verkünden. 65 Abzeichen der Stufe 1, 28 Abzeichen der Stufe 2 und 19 in der Stufe 3 wurdenan die Jugendlichen verteilt.
Im Anschluss erhielten die siegreichen Volleyballmannschaften ihre Pokale vom Oberschiedsrichter Dominik Hartling, bevor der stellvertretende Landrat Michael Ziegler Grüße vom Landkreis übermittelte.

Eine kleine Überraschung gab es, als Kreisjugendwart Johannes Krinesdie beiden anwesenden Ehren-KBI’s Peter Hegemann und Peter Pfaff nach vorne bat. Für ihre Verdienste in der Jugendarbeit bekamen beide die Ehrennadel der deutschen Jugendfeuerwehr in Silber verliehen.

Hegemann gilt als eines der Urgesteine des Zeltlagers der Kreisjugendfeuerwehr. Bereits in den Anfängen, damals noch in Schweinshaupten und Nassach, war er vertreten und begleitete bis zu seinem Dienstzeitende im letzten Jahr mit viel Leidenschaft und Engagement die alljährlichen Zeltlager. Mit großem Einsatz begleitete er über viele Jahre den Aufbau zahlreicher Jugendfeuerwehren in seinem Inspektionsbezirk II.

Peter Pfaff war für kurze Zeit der erste Kreisjugendfeuerwehrwart im Lkr. Haßberge und hat maßgeblich dazu beigetragen, die Strukturen zu schaffen,wie sie auch heute noch genutzt werden. In seiner Amtszeit als Kreisbrandinspektor unterstützte er die Jugendarbeit mit allseinen Möglichkeiten und als sein Abschiedsgeschenk traten die Dorfrocker zur diesjährigen Zeltlagereröffnung auf.

Die nächste Überraschung erfolgte, als Kreisbrandrat Ralf Dressel, zusammen mit seinem Stellvertreter KBI Ralf-Peter Schenk und KBI Andreas Franz nach vorne trat.  Mit Siegfried Neubert, Uwe Hegenbart, Wolfgang Löser und dem Kreisjugendwart Johannes Krines wurden nach und nach vier Personen aufgerufen, die sich seit vielen Jahren in der Jugendarbeit, und ganz besonders in der Durchführung des Zeltlagers, verdient machen. Dafür wurden sie mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet.

An vorderster Front steht der Kreisjugendfeuerwehrwart Johannes Krines, der bereits seit 13 Jahren dieses Amt ausführt und damit auch als Verantwortlicher für die Zeltlager auftritt. An insgesamt 24 Lagern hat er bereits teilgenommen und ist dabei nicht mehr wegzudenken. Viele weitere Aktionen auf Kreisebene werden jedes Jahr von ihm angetrieben und durchgeführt. Durch seine offene Art erreicht er eine überwältigende Akzeptanz bei der Jugend und den Jugendwarten im Landkreis Haßberge.

Das sympathische Urgestein bei den Zeltlagern stellt Wolfgang Löser aus Sand dar. An allen 25 Lagern hat er teilgenommen, immer da wo Not am Mann war. So treibt er immer wieder Stationsausbildungen und Workshops an, hilft aber auch in der Küche aus und führt akribisch die Protokolle bei den Sitzungen des Zeltlagerausschusses. 1989 war er maßgeblich bei der Gründung der Jugendfeuerwehr Sand, damals die zweite Jugendfeuerwehr im Landkreis, beteiligt und führte diese über 20 Jahre. Noch immer steht er jederzeit als Helfer und Ausbilder parat.

Siegfried Neubert ist die gute Seele des Zeltlagers. Auch er war alle 25 Zeltlager dabei und steht zuverlässig früh als erster in der Küche bereit um, ob gewollt oder nicht, jedem seine gute Laune zu übermitteln. Durch seinen beruflichen Hintergrund ist er für die komplette Wasserversorgung und auch Entsorgung zuständig, was aufgrund der schon leicht maroden Rohre in der Sulzbacher Schule jedes Jahr aufs Neue einige Herausforderungen mit sich bringt. Bei der Jugendfeuerwehr Hofheim hat er schon bei der Gründung 1996 maßgeblich mitgewirkt und bringt sich auch hier noch immer als treuer Helfer mit ein.

Genau wie Johannes Krines hat auch Uwe Hegenbart schon 24 Zeltlager hinter sich gebracht. In den ersten Jahren noch als jugendlicher Teilnehmer ging es bei ihm nahtlos über in der Rolle als Helfer im Zeltlagerteam. Aufgrund seines Einsatzes und seiner Erfahrung wurde er schon nach wenigen Jahren im Team der Lagerleitung aufgenommen. Als Ansprechpartner vor Ort regelt er zuverlässig alle Angelegenheiten mit Eigentümern, Lieferanten, Bauhof und der Verwaltung. Ganzjährig kümmert er sich als Art Hausmeister um die alte Schule in Sulzbach, in der fast das gesamte Inventar der Kreisjugendfeuerwehr untergebracht ist.

Zum Abschluss der Kundgebung dankte Johannes Krines noch allen Helfern in Küche, Lagerverkauf, Lagerleitung und allen, die in sonstiger Weise wieder zum Gelingen des Zeltlagers beitrugen. Ein besonderer Dank ging an Pfr. Wolfgang Scheidel, der die Abschlusskundgebung mit einer kleinen Andacht einleitete. Mit einer Lagerdisco und einer großen Party endete der Abend und auch das Zeltlager, dessen letzter Programmpunkt das große Aufräumen am Samstag früh darstellte, ehe alle Jugendlichen mit ihren Betreuern die Heimreise antraten.


Zeltlager 2021

"Endlich können wie wieder etwas für unsere Jugend machen", sagte Kreisbrandmeister Johannes Krines bei der Eröffnung des 24. Zeltlagers der Kreisjugendfeuerwehr. Nach einem Jahr Corona-Zwangspause stand die Zeltstadt wieder auf der Wiese vor der alten Schule im Hofheimer Stadtteil Sulzbach. Mit einem passenden Hygienekonzept verbrachten 100 Nachwuchs-Feuerwehrler und deren 29 Betreuer von den Jugendfeuerwehren Hofheim, Sand, Zeil, Ziegelanger, Ermershausen, Trossenfurt-Tretzendorf-Hummelmarter, Unterpreppach, Königsberg und Burgpreppach vier kurzweilige Tage.

Auf die Fahnenhissung, Hymnen und Lagerfeuerentzündung musste zwar am ersten Tag wegen Regenwetters verzichtet werden, dennoch waren Landrat Wilhelm Schneider und Kreisbrandrat Ralf Dressel zu Gast, die das Engagement der Jugendlichen würdigten. In Vertretung für den "Hausherren", Bürgermeister Wolfgang Borst, war dritte Bürgermeisterin Julitta Ott gekommen, die schon fast traditionell mit der Jugendfeuerwehr eine Wette abschloss. "Natürlich" verlor die Bürgermeisterstellvertreterin diese und konnte so am Abschlussabend stolze 300 Euro als Spende an die Jugendfeuerwehr überreichen. Auch Landrat Wilhelm Schneider stockte sein Geldgeschenk auf, wurde doch aufgrund der Corona-Auflagen das Zeltlager mit erheblichen, zusätzlichen Ausgaben belastet.

Mit Nachtwanderung, Volleyballturnier, Geländelauf, Open-Air-Kino und Abnahme der Jugendflamme verging die knappe Woche wie im Flug. Den Gottesdienst bei der Abschlusskundgebung hielten erstmals Pastoralreferentin Sandra Lohs und  Dekanatsjugendpfarrer Jan Lungfield den ökumenischen Gottesdienst.


Zeltlager 2020


Das Zeltlager 2019 ist eröffnet

Bereits zum 20. Mal verwandelte sich die Wiese vor der Alten Schule in Sulzbach in eine Zeltlandschaft. Die Kreisjugendfeuerwehr veranstaltet dort ihr alljährliches Zeltlager, das insgesamt bereits das 23. in Folge ist. 129 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren aus Burgpreppach, Ermershausen, Goßmannsdorf, Hofheim, Königsberg, Limbach, Obertheres, Prappach, Sand, Trossenfurt-Tretzendorf, Unterpreppach, Zeil und Ziegelanger werden dort fünf Tage ihr vorübergehendes Zuhause haben.

Zur feierlichen Eröffnung am Dienstag wurden mit der deutschen Nationalhymne, der Bayernhymne, dem Frankenlied die Fahnen gehisst und anschließend das Lagerfeuer mit Fackeln entzündet. Landrat Wilhelm Schneider gefiel das imposante Bild, dass die Jugendfeuerwehrler bei ihrer Aufstellung vor den Zelten abgaben. Es sei sehr wichtig, dass diese Veranstaltung jedes Jahr stattfinde und so den Zusammenhalt fördere, so Schneider. Die Anerkennung des Ehrenamtes hob der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel hervor und dankte den zukünftigen Feuerwehrmännern und -frauen für ihr Engagement. Kreisbrandrat Ralf Dressel, der zusammen mit allen Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeistern des Landkreises gekommen war, lobte das Zeltlager als eine tolle Einrichtung. Auch die Bürgermeister der teilnehmenden Wehren statteten einen Besuch ab und dankten somit ihren Ehrenamtlichen für ihre einsatzbereitschaft. 

Bereits seit 10 Jahren ist Kreisbrandmeister Johannes Krines in seiner Eigenschaft als Kreisjugendwart der verantwortliche Leiter des Zeltlagers. Unterstützt wird er von seinem Stellvertreter Ralf Schlinke, der ebenfalls sein zehnjähriges Jubiläum feiern konnte.

"Wir haben es Hubert Eiring, dem ehemaligen Bürgermeister der Stadt Hofheim zu verdanken, dass wir seinerzeit in Sulzbach untergekommen sind", sagte Krines. Zuvor fand das Zeltlager die ersten drei Jahre in Schweinshaupten und Nassach statt. Mit der Alten Schule, die direkt am heutigen Zeltplatz liegt, erweist diese jedes Jahr nützliche Dienste. Dort können die sanitären Einrichtungen genutzt werden oder auch bei Gewitter und Sturm Zuflucht gesucht werden. Jedes Jahr bringt das Organisationsteam um Johannes Krines das alte Gemäuer wieder in Schuss. So wurde zum Beispiel in diesem Jahr drei Tage lang die Außentreppe ausgebessert, verschalt und neu betoniert. Acht fleißige Helfer haben hier rund 6 Tonnen Bauschutt abtransportiert und für die neuen Stufen vier Kubikmeter Beton benötigt.

Am Mittwoch war ursprünglich der Besuch eines Badesees geplant. Wegen der unbeständigen Witterung entschloss man sich jedoch, eine Fahrt in das Erlebnisbad in Coburg zu unternehmen. "Das Busunternehmen Bengel aus Wonfurt war sehr flexibel und stellte uns sehr kurzfristig einen Bus zur Verfügung", freute sich der Kreisjugendwart.

Neben einem Kinoabend und einer Lagerdisco können sich die Jugendlichen auch bei jeder Menge anderer geplanten Aktivitäten vergnügen. Außerdem müssen sie mit der Abnahme der "Jugendflamme" ihre Wissen rund um die Feuerwehr beweisen.

Text und Bilder: Christian Licha, Licha-Media

Abschlusskundgebung und Ehrenzeichenverleihung 2018

Mit einer großen Abschlusskundgebung endete am Freitag das  22. Jugendzeltlager der Freiwilligen Feuerwehren  im Landkreis Haßberge in Sulzbach bei Hofheim.

„Wir brauchen Euch, wir brauchen unseren Nachwuchs“, sagte Landrat Wilhelm Schneider, nachdem alle teilnehmenden Gruppen aufmarschiert waren. Es sei keine Selbstverständlichkeit, seine Freizeit zu opfern, um für die Feuerwehr da zu sein. Auch den hervorragenden Gemeinschaftsgeist in der Jugendorganisation lobte Schneider.

Hofheims Bürgermeister Wolfgang Borst als Hausherr versprach den Jugendlichen, dass im nächsten Jahr wieder die Alte Schule und der Zeltplatz in Sulzbach zur Verfügung stehen werden. Schließlich steigt dann das inzwischen 20. Zeltlager in dem Hofheimer Stadtteil. Die ersten drei Veranstaltungen waren noch an anderen Orten abgehalten worden.

In Vertretung für den verhinderten Kreisbrandrat Ralf Dressel erklärte Kreisbrandinspektor Peter Pfaff, dass die fünf Tage reibungslos über die Bühne gegangen waren. Trotz der großen Hitze sei es zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen, die medizinischer Hilfe bedurft hätten.

Den ökumenischen Gottesdienst hielten Jugendseelsorger Andreas Hartung und der evangelische Gemeindereferent Helmut Leykauf, den Feuerwehrleuten bestens als Ehrenkreisbrandrat bekannt. Beide sprachen allen Feuerwehrangehörigen ihren Respekt aus. Besonders aber das Engagement der Jugend sei wichtig, um für die Zukunft gewappnet zu sein.

57 Abzeichen

57 Abzeichen konnte Kreisjugendwart Johannes Krines an die erfolgreichen Teilnehmer des Lehrgangs für die „Jugendflamme“ verleihen. Je nach Alter kann die Prüfung in drei Stufen abgelegt werden, bei denen die Jugendlichen zeigen müssen, wieviel Wissen sie rund um den Feuerwehrdienst haben. Ergänzt durch praktische Prüfungen, konnte schließlich der Nachwuchs aus den Jugendfeuerwehren Hofheim, Burgpreppach, Goßmannsdorf, Ermershausen, Trossenfurt-Tretzendorf, Sand, Zeil/Ziegelanger und Prappach das Leistungsabzeichen entgegennehmen.

Besonders geehrt wurde Fabian Weidhaus aus Königsberg. Der Betreuer ist seit seinem Ausscheiden aus der Jugendwehr als Küchenhelfer aktiv. Bei vielen Veranstaltungen der Kreisjugendfeuerwehr ist er eine große Hilfe. So ist er oft als Schiedsrichter bei sportlichen Wettkämpfen tätig. Seit dem diesjährigen Zeltlager gehört er auch der Lagerleitung an und hat seine Aufgaben bestens bewältigt. Dafür bekam der junge Feuerwehrmann die Ehrennadel der Jungendfeuerwehren in Bayern in Silber verliehen.

Der Freitagabend wurde überschattet von einer Unwetterwarnung. Johannes Krines hatte permanenten Kontakt zur Integrierten Leitstelle in Schweinfurt (ILS), die den Lagerleiter mit den neuesten Wettermeldungen versorgte. Bereits vorbereitet auf eine Evakuierung des Zeltplatzes, war diese schließlich doch nicht nötig, denn die zwei Gewitterzellen machten einen Bogen um Sulzbach.

 

Wir danken Christian Licha von Licha-Media der uns diesen Text zur Verfügung gestellt hat!

Eröffnung des Zeltagers 2018

Einer wahren Poollandschaft glich das 22. Zeltlager der Feuerwehrjugend im Landkreis Haßberge. Kein Wunder, denn bei Temperaturen von 35 Grad und mehr konnte so mancher eine Abkühlung vertragen. Kräftig geschwitzt hat auch die Mannschaft um Kreisjugendwart Johannes Krines, die bereits drei Tage vor Beginn mit dem Aufbau der Zeltstadt begann.

Betreut vom Jugendwart der jeweiligen Feuerwehr und weiteren Aktiven stürmten dann am Dienstag über 100 Jugendliche den Platz vor der Alten Schule und nahmen ihr Quartier ein. In diesem Jahr waren die Jugendfeuerwehren aus Hofheim, Goßmannsdorf, Obertheres, Trossenfurt, Augsfeld, Prappach, Zeil, Sand, Limbach, Burgpreppach, Ermershausen, Maroldsweisach und Unterpreppach dabei. Das Versorgungsteam hatte alle Hände voll zu tun, denn neben den Mahlzeiten, durften die fleißigen Helfer bereits bis zum späten Nachmittag des ersten Tages stolze 350 Liter Tee an den Nachwuchs verteilen.

Am Eröffnungsabend fanden sich dann auch der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel, die Kreisbrandinspektoren Peter Hegemann, Thomas Habermann, Georg Pfrang, Ralf-Peter Schenk und weitere Führungsdienstgrade in Sulzbach ein. In Vertretung für den verhinderten Kreisbrandrat Ralf Dressel, betonte Kreisbrandinspektor Peter Pfaff, dass die Jugendarbeit im Landkreis einen sehr hohen Stellenwert hat, denn nur so könne in Zukunft die hohe Leistungsbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren fortbestehen. Die Bürgermeister beziehungsweise ihre Stellvertreter Hermann Niediek (Burgpreppach), Julitta Ott (Hofheim), Stephan Schneider (Haßfurt) und Paul Hümmer (Sand) pflichteten dem bei und machten den Teilnehmern aus ihren Ortschaften ihre Aufwartung. Als “Häuptling” der voraus marschiert, den Takt angibt und ohne den vieles nicht ginge, bezeichnete Steffen Vogel den Kreisjugendwart Johannes Krines. Ihm sei es maßgeblich zu verdanken, dass die Jugend im Landkreis so aktiv sei. “Immer wenn ich das Zeltlager eröffne, hats nur schönes Wetter”, erklärte schmunzelnd Julitta Ott als Hausherrin. Die engagierte Dritte Bürgermeisterin der Stadt Hofheim ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, ein Geschenk den jungen Feuerwehrlern zu überreichen. Dieses Mal gab es drei Fußbälle, damit auch der Sport beim Zeltlager nicht zu kurz kommt.

Mit der Bayernhymne, dem Deutschland- und Frankenlied wurden anschließend traditionell die Fahnen gehisst, ehe das Lagerfeuer mit Fackeln entzündet wurde. Als Tageshöhepunkt genossen alle Teilnehmer nach Einbruch der Dunkelheit das Open-Air-Kino, bei dem “Fack ju Göhte 3” gezeigt wurde. Im Laufe der Woche war dann beispielsweise mit einem Volleyballturnier, Geländelauf und Karaokeabend noch jede Menge Spaß geboten. Aber auch die Ausbildung kam nicht zu kurz, denn der Nachwuchs zeigte was in ihm steckt und legte das Leistungsabzeichen “Jugendflamme” ab.

Wir danken Christian Licha von Licha-Media der uns diesen Text zur Verfügung gestellt hat!

Bilder vom Aufbau 2017

Bilder vom ersten Tag - 01.08.2017

Bilder vom zweiten Tag - 02.08.2017

Bilder vom dritten Tag - 03.08.2017

Bericht der örtlichen Tageszeitungen

Wir danken Christian Licha von Licha-Media für die Bereitstellung des Textes!

 

Fast wie ein kleines Dorf sah es in Sulzbach bei Hofheim aus, das 21. Zeltlager der Jugendfeuerwehren im Landkreis Haßberge. Bereits drei Tage vor Beginn waren die ehrenamtlichen Helfer rund um Kreisjugendwart Johannes Krines zur Stelle und begannen mit dem Aufbau der Zelte und den Vorbereitungen. Aus allen Himmelsrichtungen strömten dann am Dienstag die jungen Mitglieder der Jugendfeuerwehren zum Zeltplatz an der alten Schule. Passend zur Notrufnummer der Feuerwehr, waren es in diesem Jahr 112 Teilnehmer, die vom jeweiligen Jugendwart und weiteren Aktiven der Feuerwehren aus Aidhausen, Augsfeld, Burgpreppach, Ermershausen, Goßmannsdorf, Hofheim, Königsberg, Maroldsweisach, Obertheres, Prappach, Sand a. Main, Trossenfurt-Tretzendorf, Unterpreppach und Zeil a. Main begleitet wurden.

Am Eröffnungsabend fanden sich dann auch der stellvertretende Landrat Oskar Ebert, Kreisbrandrat Ralf Dressel, die Bürgermeister bzw. ihre Stellvertreter der teilnehmenden Orte sowie die Kreisbrandinspektoren und weitere Führungsdienstgrade der Feuerwehr in Sulzbach ein. "Wir alle sind gekommen, weil wir Euch zeigen wollen, dass Ihr uns wichtig seid. Es ist beileibe nicht selbstverständlich, dass sich junge Menschen wie Ihr ein so interessantes und verantwortungsvolles Hobby suchen und sich der Feuerwehr anschließen." sagte Ebert. Weiter betonte er, dass es Respekt und Anerkennung verdient, dass sich die Kinder und Jugendlichen freiwillig in ihrer Freizeit engagieren und somit ein wichtiges Rückgrat der Feuerwehren bilden. Dem stimmte Kreisbrandrat Ralf Dressel in seiner Begrüßungsansprache zu und dankte den Bürgermeistern für die immer tatkräftige Unterstützung ihrer Feuerwehren.

Eine besondere Überraschung brachte Julitta Ott, die 3. Bürgermeisterin der Stadt Hofheim mit. "Ich soll Euch die Grüße des Stadtrates übermitteln. Aber davon habt Ihr ja nichts..., nur Bares ist Wahres" sagte die engagierte Stadträtin zu den Jugendlichen. Deshalb habe sie zwei Volleybälle mitgebracht und fordere die jungen Rothelme zu einem Turnier auf, zu dem sie für die drei erstplazierten Mannschaften Geldpreise von 40, 20 und 10 Euro stifte.

Mit dem Frankenlied wurden dann die Flaggen gehisst, bevor das große Lagerfeuer entzündet wurde. Nach Einbruch der Dunkelheit war dann eine große Fackelwanderung der Höhepunkt des ersten Tages. Im weiteren Verlauf der Woche standen noch zahlreiche andere Aktivitäten auf dem Programm. So fand neben einem Schwimmbadbesuch und einem Karaokeabend auch ein Geländelauf statt, bei dem es für den Nachwuchs galt, zahlreiche feuerwehrspezifische Aufgaben zu lösen.

Bilder vom vierten Tag - 04.08.2017

Bilder vom letzten Tag - 05.08.2017

Zeltlager 2016

Die teilnehmenden Gruppen

Bilder vom ersten Tag - 02.08.2016

Bilder vom zweiten Tag - 03.08.2016

Bericht aus dem Fränkischen Tag

Abenteuer mit den Soldaten

 

Am dritten Tag des Zeltlagers der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Haßberge wartet hoher Besuch an der alten Schule bei Sulzbach. Die Bundeswehr und das Bayerische Rote Kreuz stellen ihre Berufe vor und erzählen aus dem Alltag.

Im Jugendfeuerwehr-Camp in Sulzbach bei Hofheim herrscht Aufregung. Aus allen Zelten strömen die Jugendlichen hoch auf die Straße. Auf dem Weg wird noch kurz die Feuerwehrjacke übergestreift und dann ertönt auch schon die Stimme von Johannes Krines, Jugendfeuerwehrwart des Landkreises Haßberge, aus dem Mikrofon.

Er teilt die 108 Jugendlichen in Gruppen ein. Und dann kann es losgehen: Denn am dritten Tag des Zeltlagers wartet hoher Besuch rund um die alte Schule in Sulzbach. Die Bundeswehr und das Bayerische Rote Kreuz stellen ihre Arbeit vor. Und dabei macht besonders die Bundeswehr Eindruck: Drei riesengroße Lastwagen – natürlich in Tarnfarben – blockieren die kleine Straße. Autos, die am Straßenrand geparkt sind, müssen weggefahren werden, denn da kommt später noch etwas Größeres. So kündigen es zumindest die Soldaten an.

Keine Berührungsängste

Doch bis es so weit ist, erkunden die Jugendlichen erst einmal die Lkw, die bereits da sind. Beispielsweise den sogenannten Multi. Er ist für die Lagerung und den Transport zuständig.

Sofort wird das Ungetüm von den Jugendlichen in Beschlag genommen. Doch in das Führerhaus zu kommen, gestaltet sich gar nicht so einfach. Ein richtiger Kraftakt. Diese Erfahrung machen auch Saskia Göpfert aus Zeil und Kornelia Neuner aus Ziegelanger.

Nachdem sie den Jungs den Vortritt gelassen haben, steigen auch sie hinauf in das Führerhaus. „Hier ist es ja mega eng“, sagt Saskia zu ihrer Freundin, die noch am Boden wartet. Die vielen Knöpfe und Hebel beeindrucken die beiden Mädchen.

Gemeinschaft steht hoch im Kurs

Saskia ist bereits vier Jahre bei der Jugendfeuerwehr in Zeil. Das Interesse war bei ihr schon

immer da. „Irgendwann habe ich es dannmal ausprobiert“, erzählt die 16-Jährige. Ihre Freundin Kornelia ist seit einem Jahr bei der Jugendfeuerwehr in Ziegelanger.

„Mein Vater, mein Bruder und meine Schwester sind alle bei der Feuerwehr, da wollte ich es auch einfach machen“, erklärt sie. Beim Zeltlager ist sie zum ersten Mal dabei. Ihre Freundin Saskia dagegen schon zum vierten Mal. „Die Gemeinschaft ist einfach super. Man lernt andere von der Feuerwehr kennen und kann sich austauschen“, sagt sie.

Johannes Krines ist zum 19. Mal dabei. Das habe ihm viel geholfen.

„Bei den Einsätzen kennt man sich untereinander und kann so besser zusammenarbeiten“,

sagt Krines. Mit den Jugendfeuerwehren sei der Landkreis gut aufgestellt. „Ich denke, wir können noch zufrieden sein. Dafür machen wir aber auch viel“, sagt der Kreisjugendfeuerwehrwart. Ausflüge, Zeltlager, Fußballturniere – alles, um die Jugendlichen in den Vereinen zu halten. Beim Zeltlager gab es auch mal Zeiten, da waren über 200 Teilnehmer dabei. „Und dahin will ich es irgendwann wieder schaffen“, sagt Krines.

Betreuer fehlen einfach

Doch das Hauptproblem seien fehlende Betreuer. Jede Jugendfeuerwehr bringt aus ihrem Ort Betreuer mit auf das Zeltlager. Es werde jedoch immer schwieriger, dass die Betreuer von ihrer Arbeit frei bekommen. „Von der Politik wird immer gefordert, dass man sich mehr für das Ehrenamt einsetzen soll. Aber unterstützt werden wir dafür nicht.“ Zum Glück ist das Ehrenamt für alle Beteiligten eine Herzensangelegenheit.

Abdruck mit Freundlicher Genehmigung durch den Fränkischen Tag / Lisa Kieslinger

Bilder vom dritten Tag - 04.08.2016