Zeltlager

Abschlusskundgebung und Ehrenzeichenverleihung

Mit einer großen Abschlusskundgebung endete am Freitag das  22. Jugendzeltlager der Freiwilligen Feuerwehren  im Landkreis Haßberge in Sulzbach bei Hofheim.

„Wir brauchen Euch, wir brauchen unseren Nachwuchs“, sagte Landrat Wilhelm Schneider, nachdem alle teilnehmenden Gruppen aufmarschiert waren. Es sei keine Selbstverständlichkeit, seine Freizeit zu opfern, um für die Feuerwehr da zu sein. Auch den hervorragenden Gemeinschaftsgeist in der Jugendorganisation lobte Schneider.

Hofheims Bürgermeister Wolfgang Borst als Hausherr versprach den Jugendlichen, dass im nächsten Jahr wieder die Alte Schule und der Zeltplatz in Sulzbach zur Verfügung stehen werden. Schließlich steigt dann das inzwischen 20. Zeltlager in dem Hofheimer Stadtteil. Die ersten drei Veranstaltungen waren noch an anderen Orten abgehalten worden.

In Vertretung für den verhinderten Kreisbrandrat Ralf Dressel erklärte Kreisbrandinspektor Peter Pfaff, dass die fünf Tage reibungslos über die Bühne gegangen waren. Trotz der großen Hitze sei es zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen, die medizinischer Hilfe bedurft hätten.

Den ökumenischen Gottesdienst hielten Jugendseelsorger Andreas Hartung und der evangelische Gemeindereferent Helmut Leykauf, den Feuerwehrleuten bestens als Ehrenkreisbrandrat bekannt. Beide sprachen allen Feuerwehrangehörigen ihren Respekt aus. Besonders aber das Engagement der Jugend sei wichtig, um für die Zukunft gewappnet zu sein.

57 Abzeichen

57 Abzeichen konnte Kreisjugendwart Johannes Krines an die erfolgreichen Teilnehmer des Lehrgangs für die „Jugendflamme“ verleihen. Je nach Alter kann die Prüfung in drei Stufen abgelegt werden, bei denen die Jugendlichen zeigen müssen, wieviel Wissen sie rund um den Feuerwehrdienst haben. Ergänzt durch praktische Prüfungen, konnte schließlich der Nachwuchs aus den Jugendfeuerwehren Hofheim, Burgpreppach, Goßmannsdorf, Ermershausen, Trossenfurt-Tretzendorf, Sand, Zeil/Ziegelanger und Prappach das Leistungsabzeichen entgegennehmen.

Besonders geehrt wurde Fabian Weidhaus aus Königsberg. Der Betreuer ist seit seinem Ausscheiden aus der Jugendwehr als Küchenhelfer aktiv. Bei vielen Veranstaltungen der Kreisjugendfeuerwehr ist er eine große Hilfe. So ist er oft als Schiedsrichter bei sportlichen Wettkämpfen tätig. Seit dem diesjährigen Zeltlager gehört er auch der Lagerleitung an und hat seine Aufgaben bestens bewältigt. Dafür bekam der junge Feuerwehrmann die Ehrennadel der Jungendfeuerwehren in Bayern in Silber verliehen.

Der Freitagabend wurde überschattet von einer Unwetterwarnung. Johannes Krines hatte permanenten Kontakt zur Integrierten Leitstelle in Schweinfurt (ILS), die den Lagerleiter mit den neuesten Wettermeldungen versorgte. Bereits vorbereitet auf eine Evakuierung des Zeltplatzes, war diese schließlich doch nicht nötig, denn die zwei Gewitterzellen machten einen Bogen um Sulzbach.

 

Wir danken Christian Licha von Licha-Media der uns diesen Text zur Verfügung gestellt hat!


Eröffnung des Zeltagers

Einer wahren Poollandschaft glich das 22. Zeltlager der Feuerwehrjugend im Landkreis Haßberge. Kein Wunder, denn bei Temperaturen von 35 Grad und mehr konnte so mancher eine Abkühlung vertragen. Kräftig geschwitzt hat auch die Mannschaft um Kreisjugendwart Johannes Krines, die bereits drei Tage vor Beginn mit dem Aufbau der Zeltstadt begann.

Betreut vom Jugendwart der jeweiligen Feuerwehr und weiteren Aktiven stürmten dann am Dienstag über 100 Jugendliche den Platz vor der Alten Schule und nahmen ihr Quartier ein. In diesem Jahr waren die Jugendfeuerwehren aus Hofheim, Goßmannsdorf, Obertheres, Trossenfurt, Augsfeld, Prappach, Zeil, Sand, Limbach, Burgpreppach, Ermershausen, Maroldsweisach und Unterpreppach dabei. Das Versorgungsteam hatte alle Hände voll zu tun, denn neben den Mahlzeiten, durften die fleißigen Helfer bereits bis zum späten Nachmittag des ersten Tages stolze 350 Liter Tee an den Nachwuchs verteilen.

Am Eröffnungsabend fanden sich dann auch der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel, die Kreisbrandinspektoren Peter Hegemann, Thomas Habermann, Georg Pfrang, Ralf-Peter Schenk und weitere Führungsdienstgrade in Sulzbach ein. In Vertretung für den verhinderten Kreisbrandrat Ralf Dressel, betonte Kreisbrandinspektor Peter Pfaff, dass die Jugendarbeit im Landkreis einen sehr hohen Stellenwert hat, denn nur so könne in Zukunft die hohe Leistungsbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren fortbestehen. Die Bürgermeister beziehungsweise ihre Stellvertreter Hermann Niediek (Burgpreppach), Julitta Ott (Hofheim), Stephan Schneider (Haßfurt) und Paul Hümmer (Sand) pflichteten dem bei und machten den Teilnehmern aus ihren Ortschaften ihre Aufwartung. Als “Häuptling” der voraus marschiert, den Takt angibt und ohne den vieles nicht ginge, bezeichnete Steffen Vogel den Kreisjugendwart Johannes Krines. Ihm sei es maßgeblich zu verdanken, dass die Jugend im Landkreis so aktiv sei. “Immer wenn ich das Zeltlager eröffne, hats nur schönes Wetter”, erklärte schmunzelnd Julitta Ott als Hausherrin. Die engagierte Dritte Bürgermeisterin der Stadt Hofheim ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, ein Geschenk den jungen Feuerwehrlern zu überreichen. Dieses Mal gab es drei Fußbälle, damit auch der Sport beim Zeltlager nicht zu kurz kommt.

Mit der Bayernhymne, dem Deutschland- und Frankenlied wurden anschließend traditionell die Fahnen gehisst, ehe das Lagerfeuer mit Fackeln entzündet wurde. Als Tageshöhepunkt genossen alle Teilnehmer nach Einbruch der Dunkelheit das Open-Air-Kino, bei dem “Fack ju Göhte 3” gezeigt wurde. Im Laufe der Woche war dann beispielsweise mit einem Volleyballturnier, Geländelauf und Karaokeabend noch jede Menge Spaß geboten. Aber auch die Ausbildung kam nicht zu kurz, denn der Nachwuchs zeigte was in ihm steckt und legte das Leistungsabzeichen “Jugendflamme” ab.

Wir danken Christian Licha von Licha-Media der uns diesen Text zur Verfügung gestellt hat!

Zeltlager 2018


Bilder vom Aufbau 2017

 

Bilder vom ersten Tag - 01.08.2017

Bilder vom zweiten Tag - 02.08.2017

Bilder vom dritten Tag - 03.08.2017

Bericht der örtlichen Tageszeitungen

Wir danken Christian Licha von Licha-Media für die Bereitstellung des Textes!

 

Fast wie ein kleines Dorf sah es in Sulzbach bei Hofheim aus, das 21. Zeltlager der Jugendfeuerwehren im Landkreis Haßberge. Bereits drei Tage vor Beginn waren die ehrenamtlichen Helfer rund um Kreisjugendwart Johannes Krines zur Stelle und begannen mit dem Aufbau der Zelte und den Vorbereitungen. Aus allen Himmelsrichtungen strömten dann am Dienstag die jungen Mitglieder der Jugendfeuerwehren zum Zeltplatz an der alten Schule. Passend zur Notrufnummer der Feuerwehr, waren es in diesem Jahr 112 Teilnehmer, die vom jeweiligen Jugendwart und weiteren Aktiven der Feuerwehren aus Aidhausen, Augsfeld, Burgpreppach, Ermershausen, Goßmannsdorf, Hofheim, Königsberg, Maroldsweisach, Obertheres, Prappach, Sand a. Main, Trossenfurt-Tretzendorf, Unterpreppach und Zeil a. Main begleitet wurden.

Am Eröffnungsabend fanden sich dann auch der stellvertretende Landrat Oskar Ebert, Kreisbrandrat Ralf Dressel, die Bürgermeister bzw. ihre Stellvertreter der teilnehmenden Orte sowie die Kreisbrandinspektoren und weitere Führungsdienstgrade der Feuerwehr in Sulzbach ein. "Wir alle sind gekommen, weil wir Euch zeigen wollen, dass Ihr uns wichtig seid. Es ist beileibe nicht selbstverständlich, dass sich junge Menschen wie Ihr ein so interessantes und verantwortungsvolles Hobby suchen und sich der Feuerwehr anschließen." sagte Ebert. Weiter betonte er, dass es Respekt und Anerkennung verdient, dass sich die Kinder und Jugendlichen freiwillig in ihrer Freizeit engagieren und somit ein wichtiges Rückgrat der Feuerwehren bilden. Dem stimmte Kreisbrandrat Ralf Dressel in seiner Begrüßungsansprache zu und dankte den Bürgermeistern für die immer tatkräftige Unterstützung ihrer Feuerwehren.

Eine besondere Überraschung brachte Julitta Ott, die 3. Bürgermeisterin der Stadt Hofheim mit. "Ich soll Euch die Grüße des Stadtrates übermitteln. Aber davon habt Ihr ja nichts..., nur Bares ist Wahres" sagte die engagierte Stadträtin zu den Jugendlichen. Deshalb habe sie zwei Volleybälle mitgebracht und fordere die jungen Rothelme zu einem Turnier auf, zu dem sie für die drei erstplazierten Mannschaften Geldpreise von 40, 20 und 10 Euro stifte.

Mit dem Frankenlied wurden dann die Flaggen gehisst, bevor das große Lagerfeuer entzündet wurde. Nach Einbruch der Dunkelheit war dann eine große Fackelwanderung der Höhepunkt des ersten Tages. Im weiteren Verlauf der Woche standen noch zahlreiche andere Aktivitäten auf dem Programm. So fand neben einem Schwimmbadbesuch und einem Karaokeabend auch ein Geländelauf statt, bei dem es für den Nachwuchs galt, zahlreiche feuerwehrspezifische Aufgaben zu lösen.

Bilder vom vierten Tag - 04.08.2017

Bilder vom letzten Tag - 05.08.2017

Unterlagen zum Zeltlager 2017


Zeltlager 2016

Die teilnehmenden Gruppen

JF Augsfeld
JF Ermershausen
JF Hofheim
JF Königsberg
JF Maroldsweisach / JF Aidhausen
JF Prappach
JF Sand
JF Trossenfurt-Tretzendorf
JF Unterpreppach
JF Zeil
 
 

Bilder vom Aufbau 30.07.-01.08.2016


Bilder vom ersten Tag - 02.08.2016

 

Bilder vom zweiten Tag - 03.08.2016

Bericht aus dem Fränkischen Tag

Abenteuer mit den Soldaten

Am dritten Tag des Zeltlagers der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Haßberge wartet hoher Besuch an der alten Schule bei Sulzbach. Die Bundeswehr und das Bayerische Rote Kreuz stellen ihre Berufe vor und erzählen aus dem Alltag.

Im Jugendfeuerwehr-Camp in Sulzbach bei Hofheim herrscht Aufregung. Aus allen Zelten strömen die Jugendlichen hoch auf die Straße. Auf dem Weg wird noch kurz die Feuerwehrjacke übergestreift und dann ertönt auch schon die Stimme von Johannes Krines, Jugendfeuerwehrwart des Landkreises Haßberge, aus dem Mikrofon.

Er teilt die 108 Jugendlichen in Gruppen ein. Und dann kann es losgehen: Denn am dritten Tag des Zeltlagers wartet hoher Besuch rund um die alte Schule in Sulzbach. Die Bundeswehr und das Bayerische Rote Kreuz stellen ihre Arbeit vor. Und dabei macht besonders die Bundeswehr Eindruck: Drei riesengroße Lastwagen – natürlich in Tarnfarben – blockieren die kleine Straße. Autos, die am Straßenrand geparkt sind, müssen weggefahren werden, denn da kommt später noch etwas Größeres. So kündigen es zumindest die Soldaten an.

Keine Berührungsängste

Doch bis es so weit ist, erkunden die Jugendlichen erst einmal die Lkw, die bereits da sind. Beispielsweise den sogenannten Multi. Er ist für die Lagerung und den Transport zuständig.

Sofort wird das Ungetüm von den Jugendlichen in Beschlag genommen. Doch in das Führerhaus zu kommen, gestaltet sich gar nicht so einfach. Ein richtiger Kraftakt. Diese Erfahrung machen auch Saskia Göpfert aus Zeil und Kornelia Neuner aus Ziegelanger.

Nachdem sie den Jungs den Vortritt gelassen haben, steigen auch sie hinauf in das Führerhaus. „Hier ist es ja mega eng“, sagt Saskia zu ihrer Freundin, die noch am Boden wartet. Die vielen Knöpfe und Hebel beeindrucken die beiden Mädchen.

Gemeinschaft steht hoch im Kurs

Saskia ist bereits vier Jahre bei der Jugendfeuerwehr in Zeil. Das Interesse war bei ihr schon

immer da. „Irgendwann habe ich es dannmal ausprobiert“, erzählt die 16-Jährige. Ihre Freundin Kornelia ist seit einem Jahr bei der Jugendfeuerwehr in Ziegelanger.

„Mein Vater, mein Bruder und meine Schwester sind alle bei der Feuerwehr, da wollte ich es auch einfach machen“, erklärt sie. Beim Zeltlager ist sie zum ersten Mal dabei. Ihre Freundin Saskia dagegen schon zum vierten Mal. „Die Gemeinschaft ist einfach super. Man lernt andere von der Feuerwehr kennen und kann sich austauschen“, sagt sie.

Johannes Krines ist zum 19. Mal dabei. Das habe ihm viel geholfen.

„Bei den Einsätzen kennt man sich untereinander und kann so besser zusammenarbeiten“,

sagt Krines. Mit den Jugendfeuerwehren sei der Landkreis gut aufgestellt. „Ich denke, wir können noch zufrieden sein. Dafür machen wir aber auch viel“, sagt der Kreisjugendfeuerwehrwart. Ausflüge, Zeltlager, Fußballturniere – alles, um die Jugendlichen in den Vereinen zu halten. Beim Zeltlager gab es auch mal Zeiten, da waren über 200 Teilnehmer dabei. „Und dahin will ich es irgendwann wieder schaffen“, sagt Krines.

Betreuer fehlen einfach

Doch das Hauptproblem seien fehlende Betreuer. Jede Jugendfeuerwehr bringt aus ihrem Ort Betreuer mit auf das Zeltlager. Es werde jedoch immer schwieriger, dass die Betreuer von ihrer Arbeit frei bekommen. „Von der Politik wird immer gefordert, dass man sich mehr für das Ehrenamt einsetzen soll. Aber unterstützt werden wir dafür nicht.“ Zum Glück ist das Ehrenamt für alle Beteiligten eine Herzensangelegenheit.

Abdruck mit Freundlicher Genehmigung durch den Fränkischen Tag / Lisa Kieslinger

Bilder vom dritten Tag - 04.08.2016


Bilder vom vierten Tag - 05.08.2016

 

Bilder vom fünften Tag - 06.08.2016


Bilder vom letzten Tag - 07.08.2016

Bilder vom Aufbau 2015

 
 
 
 

Bider vom ersten Zeltlagertag 2015

 

Bilder vom zweiten Zeltlagertag 2015

 

Bilder vom dritten Zeltlagertag 2015

 
 

Bilder vom vierten Zeltlagertag 2015

 

Zeltlager 2014

Und schon ist es wieder vorbei...

Wir danken allen Teilnehmern und Helfern die auch dieses Jahr wieder dazu beitrugen ein Lager in dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen! Hoffentlich sind nächstes Jahr wieder genauso viele (oder sogar noch einige mehr) dabei.

Hier der Bericht von Sabine Weinbeer für den Fränkischen Tag, vielen Dank Sabine dass wir ihn hier auch veröffentlichen dürfen!

Wenn aus Zelten ein Zuhause auf Zeit wird

Der Nachwuchs aus den Feuerwehren im Landkreis Haßberge erlebte in Sulzbach bei Hofheim lustige und lehrreiche Tage. Die 140 Jugendlichen auf neun Wehren zu betreuen, das war für die Helfer kein Pappenstiel.

Morgens, Punkt sieben Uhr, heult die Sirene - zweimal. Dann erschallt DJ Ötzis "Halleluja". Langsam kommt Leben in das Zeltlager auf der Wiese unterhalb der ehemaligen Schule in Sulzbach bei Hofheim. Während sich die einen noch den Schlafsack über den Kopf ziehen, schlurfen andere zum Zähne putzen. Sonntagmorgen, letzter Tag beim Zeltlager der Kreis-Jugendfeuerwehr, an dem 140 Jugendliche aus neun Feuerwehren teilnahmen.

"Alles gut gelaufen, Stimmung bestens, keine unerfreulichen Zwischenfälle", so lautet das Fazit von Johannes Krines bei der letzten Gruppenleiterbesprechung vor Abbau und Heimreise. Er und sein Team haben viel Arbeit in die Planung des Zeltlagers gesteckt, viele Betreuer und die Aktiven im Küchenzelt sorgten für einen reibungslosen Ablauf, damit die Jugendlichen ihren Spaß haben konnten, um gleichzeitig allerhand für ihren Dienst bei der Feuerwehr zu lernen.

Gleich am ersten Schultag ging es los, der Konvoi der Feuerwehrfahrzeuge war unübersehbar. Seit 18 Jahren wird das Zeltlager in Sulzbach unterstützt von der Stadt Hofheim und ihrem Bauhof. Schon einige Tage zuvor sind sowohl der Bauhof, als auch Johannes Krines und sein Team rund um die alte Schule aktiv. Mähen, putzen und die festen Buden aufbauen für Lagerleitung und Lagerverkauf, außerdem das Küchenzelt, in dem Erika Schaaf fünf Tage lang die zentrale Rolle spielt. Ihr Essen wird von allen Teilnehmern gelobt und trägt viel zur guten Stimmung bei.

Am Mittwoch reisten dann die Jugendfeuerwehren an, bauten ihre Gruppenzelte auf - und gleich anschließend die Pools. Die gehören seit einiger Zeit fest dazu. Auch die Zelte werden von vielen Gruppen erweitert - Prappach hat sogar eine Holzveranda, einen Zaun und Geranienkästen.

Sport und Spiel bei Völkerball und Korbball, am Badesee und bei der Nachtwanderung, aber auch allerhand Interessantes in Sachen Feuerwehrausbildung standen auf dem Programm. "Stationsausbildung" hieß es am Samstag, da wurden Knoten geübt, Erste Hilfe aufgefrischt, es ging um Pumpen und ihren Einsatz, aber auch eine Staubexplosion wurde simuliert und gezeigt, was ein nicht rechtzeitig weggeworfener "Kracher" anrichtet. An der steilen Böschung seilten sich die jungen Feuerwehrhelfer ab und auch eine Einführung in die Wespen-Entfernung gab es.

"Lagerdienste" standen natürlich auch auf dem Programm. Täglich wechselnd hieß es, im Küchenzelt nach jedem Essen wieder "klar Schiff" zu machen, das Lagerfeuer musste mit Holz beschickt werden. Es ist viel zu tun, damit ein solches Lager auch funktioniert.

Das Orga-Team lässt sich immer wieder mal was Neues einfallen, heuer waren das das Openair-Kino, für das im nächsten Jahr eine größere Leinwand gebraucht wird, und die Saftbar während der Lagerdisco am Samstag. Ralf Schlinke und seine Helfer hatten alle Hände voll zu tun, denn die alkoholfreien Cocktails kamen bestens an. Bei der Rückgabe an den Kreisjugendring wurde gleich der Termin für das nächste Jahr gebucht.

Traditionell gehört am Samstag der Lagergottesdienst dazu. Pfarrer Kreyer und Diakon Hager gestalteten einen jugendgerechten Gottesdienst, in dem eine Leiter eine zentrale Rolle spielte. Anschließend wurden die Siegerteams der beiden Turniere in Völkerball und Korbball ausgezeichnet.

In beiden Turnieren holten sich die Ermershäuser die beiden ersten Plätze, und Prappach wurde sowohl beim Völkerball als auch beim Korbball Dritter. Allerhand Vertreter der Kreis-Feuerwehr kamen dazu nach Sulzbach, auch Familienangehörige und Julitta Ott als Dritte Bürgermeisterin der Stadt Hofheim. Sie lobte die Organisatoren, besonders aber die Jugendlichen selbst "für euer hervorragendes Benehmen hier in Sulzdorf". Rudi Lübke als Stellvertretender Kreisbrandrat gab dieses Lob zurück, denn auch die Sulzbacher zeigten viel Geduld mit dem Zeltlager. Sein besonderer Dank ging an die Betreuer. Johannes Krines als zuständiger Kreisbrandmeister betonte, dass es viele Helfer gibt, die eine gesamte Woche Urlaub in das Zeltlager investieren. Dass die Stadt Hofheim mittlerweile sogar für einen eigenen Wasseranschluss sorgte, sei ein großes Entgegenkommen.
Am Sonntag gab es noch einmal ein kräftigendes Frühstück, und als sich die Morgennebel etwas gelichtet hatten, ging es an den Abbau - erst die Gemeinschaftseinrichtungen, dann die eigenen Zelte. Schwül war es und schweißtreibend, aber die heimatlichen Feuerwehren schickten nicht nur die Fahrzeuge, um die Jugendlichen wieder abzuholen, sondern auch tatkräftige Unterstützung. Nachdem auch ein paar verwaiste Kleidungsstücke und die restlichen Süßigkeiten verteilt waren, setzte sich kurz nach 12 Uhr mittags der Tross wieder in Bewegung bis nach Hofheim, wo die ersten dann schon in verschiedene Richtungen abbogen.

Gleich, wen man am Sonntag fragte - ob Hannah aus Prappach oder Maximilian aus Trossenfurt - alle haben sich vorgenommen, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein in Sulzbach.

Bilder vom Zeltlager 2014